Magengeschwür Ade, Untersuchungsmethode Gastroskopie

Gastroskopie by medicalpictureAls Gastroskopie (Magenspiegelung) bezeichnet man die mit einem Gastroskop durchgeführte Untersuchung von Magen, Ösophagus und proximalem Duodenum. Zu Deutsch bedeutet dies, dass ein Patient einen flexiblen Schlauch schluckt durch welchen, mit Hilfe einer Kamera, die Speiseröhre, der Magen und ein Teil des Zwölffingerdarms erkundet werden kann.

Während einer solchen Untersuchungen werden auch Proben genommen die zum Beispiel das Vorhandensein des Gefährlichen Bakteriums Helicobacter pylori, welches Magengeschwüre verursacht, beweisen kann. Anstatt also erst ein manifestiertes Magengeschwür zu operieren und dabei evntl. den Magen teilweise zu entfernen, kann man heutzutage vorbeugend mit Antibiotika behandeln.

Wann und Warum?
Die Gastroskopie ist bei den meisten Erkrankungen des Magens, der Speiseröhre und des Duodenums die Technik der Wahl, um eine Diagnose zu stellen:

  • Ösophagusvarizen
  • Karzinome
  • Erosionen
  • Blutungen
  • Biopsieentnahme zur Abklärung einer Infektion mit Helicobacter pylori
  • Erkrankungen der Gallengänge ERCP

Gastroskopie Animation by medicalpicture

Vor- und Nachteile
Die Gastroskopie ist heute eine Routineuntersuchung und sehr risikoarm. Dennoch kann es in selten Fällen zu Infektionen, zu Verletzungen der Darmwand mit Blutungen kommen.

Weblinks
Gastroskopie
Ösophagus
Magen
Duodenum
Antibiotika
Helicobacter pylori

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